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 Vorschau: Assassin's Creed: Revelations

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BeitragThema: Vorschau: Assassin's Creed: Revelations   Fr 14 Okt 2011 - 23:13

Entdeckungen, die die Geschichte der Menschheit neu definieren. Ein Jahrhunderte langer Kampf zwischen Tempelrittern und Assassinen. Und mittendrin ein Mann, der die Geschehnisse zur Zeit der Kreuzzüge, im späten Mittelalter und in der nahen Zukunft verfolgt: Eine virtuelle Realität ließ Desmond schon dreimal das Leben eines Attentäters nachspielen, um den Verbleib einer mythischen Reliquie zu klären. Doch trotz seiner Verdienste steht ein ganz Anderer im Rampenlicht: Ezio Auditore da Firenze. Der Assassine ist Demonds Alter Ego, wenn er im mittelalterlichen Italien auf Zeitreise geht. In Revelations soll er zum letzten Mal die Hauptrolle spielen...


Desmonds Dilemma

Dabei hatte Ezio seine Pflicht als Desmonds historisches Auge längst erfüllt - bis zum offenen Ende des vergangenen Abenteuers. Desmond war zu oft in der virtuellen Realität unterwegs, er kann Wirklichkeit und Traum nicht mehr auseinander halten. Jetzt liegt er im Koma und muss einen Weg zurück finden. Und dieser Weg deckt sich mit einer weiteren Selbstfindung: Ezios nämlich, der im fortgeschrittenen Alter auf den Spuren von Altair wandelt, um den Krieg zwischen Templern und Assassinen für immer zu beenden. Denn Altair war nicht nur Desmonds Alter Ego, bevor er in die virtuelle Haut von Ezio schlüpfte. Ezio erfuhr auch, dass Altair zur Zeit des dritten Kreuzzugs ein Artefakt in Konstantinopel versteckte, das den erwünschten Frieden bringen soll. Ezio und mit ihm Desmond reisen also nach Konstantinopel, das heutige Istanbul, um die Schlüssel zu Altairs Versteck aufzutreiben.


Wie es mit Desmond weitergeht, behält Ubisoft dabei noch für sich: Als wir drei Sequenze des neuen Assassin's Creed spielen durften, blendeten die Entwickler jede Film- und Spielszenen aus, in der Desmond vorkommt. Stattdessen drehte sich alles um Ezio, der nach seiner Ankunft in Konstantinopel vom Anführer der heimischen Assassinen begrüßt wird. Im Handumdrehen lernt er von ihm den Umgang mit der Hakenklinge - eine Waffe ähnlich der Doppelklinge, mit der Ezio u.a. Seilrutschen herunter gleitet. Mit ihrem Haken reißt er im Vorbeilaufen außerdem Baugerüste ein, wodurch er Verfolgern entkommen kann. Im Kampf rollt er sich hingegen über den Rücken eines Feindes oder wirft ihn im hohen Bogen über sich hinweg. Und selbstverständlich darf er schon von der Seilrutsche aus für ein Attentat auf einen Gegner springen.


Dynamische Dualität

Logisch: Wo der Meister-Assassine sich herumtreibt, sind Tempelritter nicht weit. Tatsächlich sind die Krieger im Namen der Kirche diesmal allgegenwärtige Widersacher. Denn weil die Wachen der Stadtbesitzer, der Ottomanen, auf Ezios Seite stehen, geht von ihnen keine Gefahr aus. Selbst kriminelle Handlungen übersehen die Ottomanen. Das heißt allerdings nicht, dass er sich frei in Konstantinopel bewegen könne. So nachsichtig die ansässige Polizei nämlich ist, so aggressiv sind die Templer. Während er von dieser einen Partei also ständig gesucht und sofort angegriffen wird, muss er sich um die andere keine Gedanken machen.


Hat er also ein leichtes Leben, weil bewachte und freie Ortsteile klar voneinander getrennt sind? Immerhin kann Ezio ähnlich wie in Brotherhood Stadtviertel einnehmen, die von Templern besetzt sind - wie im Vorgänger darf er erst danach dessen Geschäfte nutzen. Damit ist es diesmal aber nicht getan. Denn anstelle einer Markierung für die Intensität, mit der sämtliche Wachen nach ihm suchen, tritt eine neue Anzeige: Sie füllt sich, wenn Morde geschehen und ist sie voll, steigt die Wahrscheinlichkeit, mit der die Templer einen Stadtteil der Ottomanen angreifen, um ihn für sich zu erobern. Schreitet Ezio ein, muss er einen Straßenzug taktisch verteidigen, indem er nach den Regeln der Tower Defense Schützen und Barrikaden platziert, die er mit im Kampf gewonnenen Moralpunkten bezahlt. Zudem feuert die Kanone der Hinterleute per Befehl auf eine markierte Fläche. Es ist eine unterhaltsame, wenn auch ungewöhnliche Neuerung, die zumindest beim ersten Erleben nicht so richtig zu Assassin's Creed passen wollte.

Vertrauter ist die Art und Weise, mit der Ezio dafür sorgt, dass die Tempelritter gar nicht erst angreifen: Entweder besticht er wie gehabt einen Herold oder er tötet einen der Zeugen eines Attentats. Schade, dass diese bei Bedarf durch die Straßen laufenden Personen die Attentatsaufträge ersetzen. Die lebendige Dynamik ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung - ein Ersatz für zurechtgeschnittene Missionen dürften die zufällig erstellten Ziele allerdings nicht sein. Spannend klingen dafür Attentäter, die den Spieß umdrehen: Es gibt Stalker, die sich an Ezio heranschleichen und die ihn mit einem Stich töten können. Weil diese Stalker äußerlich nicht von gewöhnlichen Passanten zu unterscheiden sind, muss man in Revelations also mit offenen Augen durch die Straßen laufen. Ubisoft überträgt damit ein Element des Mehrspieler-Meuchelns ins zentrale Abenteuer - interessant!


Der Blick zurück

Apropos Straßen: In Konstantinopel lässt Assassin's Creed einmal mehr seine Muskeln spielen und zeigt atemberaubende Aussichten mit bildschönen Fassaden. Herrschten in Italien rote und graue Töne, bestimmen in der ottomanischen Hauptstadt satte, farbenfrohe Details das Bild. Die prachtvollen Kleider der Akteure unterstreichen den edlen Eindruck. Dennoch macht Revelations dem ersten Eindruck nach keinen technischen Schritt nach vorne. Konstantinopel wirkt so eindrucksvoll wie Rom - nicht weniger, aber auch nicht mehr. In Sachen Architektur könnte die italienische Metropole sogar die Nase vorn haben.
Abgesehen davon geht Assassin's Creed ganz bewusst einen Schritt zurück, wenn Ezio nach dem Aufspüren eines Schlüssels einen Abschnitt aus Altairs Leben beobachtet. Es sind sehr kurze Abschnitte, die u.a. beschreiben, was nach dem Finale des ersten Abenteuers mit dem Apfel von Eden geschah.


Die ersten beiden dieser Rückblenden zeigen Altair, wie er in seiner Heimat Masyaf um das Artefakt kämpft. Altairs Auftritte sind kurze, viertel- bis halbstündige Episoden, die den Kreis zum Beginn des Abenteuers schließen sollen.


Fleisch und Blut

Was Altair noch nicht kannte: Bomben. Ezio lernt den Umgang damit in Konstantinopel kennen und kann fortan eigenhändig Sprengkörper herstellen. Dafür braucht er eine Werkbank sowie verschiedene Zutaten. Weil er diese entweder kauft oder bei erschlagenen Templern findet, gewinnt das Durchsuchen besiegter Gegner an Bedeutung - eine längst überfällige Ergänzung. In drei Schritten entstehen daraufhin die Bomben: Zuerst wählt der Assassine die Art des Sprengkörpers (z.B. Granate oder Haftmine), anschließend den Radius der Sprengung und zuletzt die Wirkung der Explosion (etwa Splitter, Nebel oder Betäubungsgas). Bis zu drei Bomben trägt Ezio bei sich und so lange er die benötigten Zutaten besitzt, kann er von diesen drei Modellen selbst ohne Werkbank neue herstellen.

Auch den Verwendungszweck darf er frei wählen, denn entweder schießt oder platziert er die Sprengkörper aus einer normalen Situation heraus oder er bringt sie im Kampf zum Einsatz. Dafür wählt man zum ersten Mal nicht nur einen Gegenstand, meist eine Waffe, den man per Knopfdruck einsetzt, sondern darf über einen neuen Knopfdruck auch eine Sekundärwaffe auslösen. Zu diesen zählen nicht nur die bekannten Wurfmesser oder die Pistole, sondern auch die Bomben und Granaten. So nutzt Ezio im Kampf nicht nur zusätzliche taktische Mittel, sondern auch eine größere Aktionsfreiheit. Allerdings: Zumindest in den ersten Gefechten änderten die Neuerungen nur wenig am vertrauten Spielgefühl. Zumindest

Vielleicht lag es daran, dass die neuen Möglichkeiten erst in Fleisch und Blut übergehen müssen, was beim Spielen im Beisein von Entwickler und Publisher selten geschieht. Und immerhin darf man während des Ladevorgangs, Bayonetta lässt grüßen, alle neuen und alten Techniken in Ruhe üben, bevor man zum Spiel zurückkehrt. Im Gegenzug verzichtet Revelations leider auf die Virtual Reality-Herausforderungen - laut der Entwickler, weil zu wenig Brotherhood-Spieler daran interessiert waren. Laut der Spieler, die daran ihre Freude hatten, allerdings ein bedauernswerter Verlust.


Weitere Screenshots:












Quelle: 4players.de
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