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 Zehn Meter hohe Tsunamiwelle überflutet Japan

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Ronnybaer
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BeitragThema: Zehn Meter hohe Tsunamiwelle überflutet Japan   Fr 11 März 2011 - 15:44

Ein Erdstoß der Stärke 8,9 hat Japan erschüttert. In Tokio kamen zahlreiche Hochhäuser ins Wanken,
Riesenwellen überschwemmen die Küste.

Schweres Erdbeben und Flutwelle in Japan


Japan im Katastrophenzustand

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 hat den Nordosten Japans erschüttert. Eine zehn Meter hohe Tsunami-Welle traf die Küste. Nach Angaben der Polizei und lokaler Behörden gibt Dutzende Tote. Medien berichten von hunderten Toten. Zahlreiche Menschen in weiten Gebieten im Osten des Landes seien verletzt. Die US-Erdbebenwarte zählte mindestens 23 größere Nachbeben. Das schwerste erreichte 40 Minuten nach dem ersten Erdstoß einen Wert von 7,1.

Zahlreiche Häuser seien eingestürzt. Mehrere Kinder sollen ins Meer gespült worden sein. Das Erdbeben ereignete sich gegen 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ). Das japanische Meteorologieamt erklärte, das Beben sei das stärkste, das je in Japan gemessen worden sei.
Fernsehbilder zeigten eine gewaltige Flutwelle, die auf die Ostküste traf. Boote wurden gegen die Küste geschleudert und Autos ins Meer gespült.

Die japanischen Behörden riefen die Menschen an der Küste auf, sich in höher gelegene Gebiete oder in ihren Häusern in die oberen Stockwerke zu begeben. Es drohten weitere Tsunamis. Auch könne es weitere starke Nachbeben geben.

Flug- und Zugverkehr eingestellt

Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. In weiten Teilen des Landes wurde der Flug- und Zugverkehr eingestellt, so auch am Hauptstadtflughafen Narita. In Tokio gerieten zahlreiche Hochhäuser ins Wanken. Gebäude seien in Brand geraten, berichtete der Rundfunksender NHK. Die japanische Millionenmetropole war praktisch lahmgelegt. Der öffentliche Nahverkehr war zusammengebrochen. Die Menschen harrten meist auf den Straßen aus, weil keine Züge fuhren. Beim Einsturz eines Daches während einer Zeugnisübergabe mit 600 Teilnehmern wurden in Tokio mehrere Menschen verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Feuer in Ölraffinerie und Atomkraftwerk

Eine Ölraffinerie in Chiba nördlich von Tokio ging in Flammen auf. Atomkraftwerke an der Pazifikküste in den Präfekturen Miyagi und Fukushima schalteten sich bei dem Erdbeben automatisch ab. An einem Turbinengebäude eines Atomkraftwerks im Nordosten des Landes ist ein Feuer ausgebrochen. Dies sagte der Betreiber der Anlage, Tohoku Electric Power. Demnach trat aus dem Gebäude Rauch aus, die Ursache werde untersucht. Berichte über einen Austritt von Radioaktivität oder Verletzte lägen nicht vor. Das vom Brand betroffene Gebäude ist vom Reaktorgebäude getrennt.

Rettungskräfte im Einsatz, Merkel sichert Hilfe zu

Ministerpräsident Naoto Kan sprach von großen Schäden, rief die Bevölkerung aber zur Ruhe auf. Die japanischen Verteidigungsstreitkräfte wurden für Rettungsarbeiten in die schwer betroffene Präfektur Miyagi geschickt. Die Vereinten Nationen bereiteten sich auf die Entsendung von 30 Einsatzteams zur Katastrophenhilfe für Japan vor.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Japan deutsche Hilfe zur Bewältigung der Katastrophe zu. In einem Telegramm an den japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan schrieb sie: „Seien Sie versichert, dass Deutschland in diesen tragischen Stunden an der Seite Japans steht und zur Hilfe bereit ist.“ Sie habe die Nachricht von dem Tsunami „mit Bestürzung“ aufgenommen. Den Angehörigen der Toten sprach Merkel ihr „aufrichtiges Beileid“ aus, den Verletzten wünschte sie baldige Genesung.

Der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans sagte, konkrete Hilfsleistungen würden zwischen den Ministerien abgestimmt. Derzeit gebe es aber noch keine Anforderungen der japanischen Behörden.

Von dem Beben sind nach Angaben von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) nach bisherigen Erkenntnissen keine Deutschen unmittelbar betroffen. Dies sei allerdings nur eine vorläufige Lageeinschätzung, weil die Kommunikationsleitungen in das Katastrophengebiet sehr eingeschränkt seien. Im Nordosten Japans lebten etwa 100 Bundesbürger, sagte Westerwelle weiter. Die deutsche Botschaft sei mit Nachdruck dabei, Kontakte aufzunehmen. Dort habe es Sachschaden gegeben.

Tsunamiwarnung für alle Küstengebiete am Pazifik

Indonesien, Russland, die Philippinen und Taiwan gaben Tsunami-Warnungen heraus. Das US-Tsunamiewarnzentrum dehnte die Warnung auf praktisch alle Küstengebiete am Pazifik aus. Dies gelte auch für Australien und Südamerika.

Der Tsunami ist nach Angaben des Roten Kreuzes die größte Sorge nach dem Erdbeben im Pazifik vor Japan. Die Welle sei höher als manche Inseln in dem Ozean.

Die Behörden auf den Philippinen haben die Evakuierung von Ortschaften an der Ostküste angeordnet. Im äußersten Osten Russlands wurden mehr als 10.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Auf der Inselgruppe der Südkurilen sowie auf der Insel Sachalin sind mehrere Siedlungen in Ufernähe evakuiert worden.

Das Auswärtige Amt hat eine Japan-Hotline eingerichtet: Tel. 030/5000 3000
dpa/Reuters/AFP/dapd/mk
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BeitragThema: Re: Zehn Meter hohe Tsunamiwelle überflutet Japan   Fr 11 März 2011 - 16:06


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BeitragThema: Re: Zehn Meter hohe Tsunamiwelle überflutet Japan   Sa 12 März 2011 - 17:53

Nach meinen letzten Infos ist ja bei einem Kernkraftwerk die Kühlung ausgefallen und eine Kernschmelze steht bevor. Das echt heftig was da abgeht.
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BeitragThema: Re: Zehn Meter hohe Tsunamiwelle überflutet Japan   Sa 12 März 2011 - 19:51

Finde ich auch. Echt schlimm. Wegen solchen Naturkatastrophen können die bei uns in Deutschland noch mehr Windkraftanlagen auf bauen und dafür die Atommeiler abbauen. Auch bei uns gibt es inaktive Vulkane die Beben auslösen können.....

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